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Pressemitteilung

Vortrag über private Altersvorsorge für Frauen

Pressemitteilung der Stadt Jüchen vom 17.09.2026

„Frauen leben länger – aber wovon?“ Unter diesem Titel fand vergangenen Dienstag ein Vortrag der Verbraucherzentrale NRW zum Thema private Altersvorsorge für Frauen statt. Rund ein Dutzend Frauen nahmen an der Veranstaltung der Gleichstellungsstelle Jüchen teil und informierten sich darüber, welche Möglichkeiten sie haben, ihre finanzielle Absicherung im Alter selbst in die Hand zu nehmen.

Im Mittelpunkt stand die Frage, warum die Altersvorsorge für Frauen eine besondere Bedeutung hat. Frauen arbeiten nach wie vor häufiger in Teil-zeit, unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit für die Betreuung von Kindern oder übernehmen einen größeren Anteil der unbezahlten Care-Arbeit. Auch für Alleinerziehende stellt die eigene finanzielle Absicherung eine be-sondere Herausforderung dar. Gleichzeitig ist die soziale Absicherung im Alter eng mit der eigenen Erwerbsbiografie verbunden.

Der Vortrag von Thomas Lang, Referent der Verbraucherzentrale NRW, zeigte verschiedene Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge auf. Dabei ging es unter anderem um klassische Sparverträge, Riester- und Rürup-Renten sowie um die Möglichkeiten einer Geldanlage in ETFs. Die Teil-nehmerinnen erhielten zahlreiche praktische Hinweise und Tipps, worauf sie bei der eigenen Vorsorge achten sollten und welche Strategien für die persönliche Situation infrage kommen können.
„Ich freue mich sehr über das Interesse an diesem wichtigen Thema“, so Ursula Schmitz, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Jüchen. „Finanzielle Sicherheit im Alter ist auch eine Frage der Gleichstellung. Gerade Frauen sollten sich möglichst früh mit ihrer eigenen Altersvorsorge beschäftigen, die persönliche Situation in den Blick nehmen und rechtzeitig eine passende Vorsorgestrategie entwickeln.“

Die Veranstaltung machte deutlich: Altersvorsorge sollte nicht aufgescho-ben werden. Je früher man sich mit der eigenen finanziellen Zukunft aus-einandersetzt, desto mehr Möglichkeiten gibt es, langfristig vorzusorgen und finanzielle Spielräume für das Alter zu schaffen.

Foto Stadt Jüchen: Thomas Lang, Verbraucherzentrale NRW und Ursula Schmitz, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Jüchen