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Pressemitteilung

Stadt Jüchen begrüßt erfolgreiche Jahreshauptversammlung des Gigawattpakts 2026

Pressemitteilung der Stadt Jüchen vom 23.02.2026

In den letzten Tagen fand ein Termin in der Zukunftsagentur Rheinisches Revier im Startup Village NRW in Jülich statt. Neben Mona Neubauer, stellvertretende Ministerpräsidentin sowie Wirtschafts- und Klimaschutzministerin des Landes NRW nahmen viele Vertreterinnen und Vertretern von der RWE Power AG, der Westnetz GmbH und dem Landesverband Erneuerbare Energien zu spannenden Themen wie Batteriespeichern teil. Seitens der Stadt Jüchen haben Bürgermeister Philipp Sieben und Vertreter der Verwaltung an der Versammlung teilgenommen, um die Fortschritte des vergangenen Jahres zu bewerten und die strategische Ausrichtung für die kommenden Jahre festzulegen.

Im Mittelpunkt der Versammlung standen der weitere Ausbau erneuerbarer Energien, die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren sowie die enge interkommunale Zusammenarbeit zur Erreichung der Klimaziele. Der Gigawattpakt verfolgt das gemeinsame Ziel, die Energieversorgung nachhaltig, regional und zukunftssicher zu gestalten.

Aus Sicht der Stadt Jüchen ist der Gigawattpakt ein zentrales Instrument für die erfolgreiche Umsetzung der lokalen Energiewende. „Die Zusammenarbeit im Gigawattpakt zeigt, dass wir als Kommunen gemeinsam stärker sind. Durch gebündelte Kompetenzen und abgestimmte Planungen können wir konkrete Projekte effizienter voranbringen und unsere Klimaschutzziele konsequent verfolgen“, betonte Bürgermeister Philipp Sieben. 

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden aktuelle Projektstände vorgestellt. Es ist eine positive Bilanz zum Ausbaustand der Erneuerbaren Energien im Rheinischen Revier zu ziehen. Seit 2025 sind in der Region 4,4 Gigawatt installierte Leistung aus Erneuerbaren Energien in Betrieb. Das ist ein Zubau von 709 Megawatt für 2025. Die 5-Gigawatt-Marke wird deutlich früher erreicht als erwartet, dass ist ein starkes Signal für Klimaschutz, wirtschaftliche Erneuerung und Versorgungssicherheit.

Ebenso wurden neue Flächenpotenziale identifiziert und Maßnahmen zur weiteren Bürgerbeteiligung diskutiert. Zudem wurde die Bedeutung einer transparenten Kommunikation hervorgehoben, um Akzeptanz für den Ausbau erneuerbarer Energien in der Bevölkerung weiter zu stärken.

Die Stadt Jüchen wird auch künftig aktiv an der Weiterentwicklung des Gigawattpakts mitwirken. Ziel bleibt es, erneuerbare Energieprojekte verantwortungsvoll umzusetzen, regionale Wertschöpfung zu fördern und einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Derzeit prüft die Verwaltung eine Teilnahme am Förderprogramm Gigawattpakt.