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Pressemitteilung

Interreligiöse Gedenkfeier zur Pogromnacht

Pressemitteilung der Stadt Jüchen vom 19.10.2026

Die Stadt Jüchen lädt gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Jüchen und der katholischen Kirche St. Pantaleon Hochneukirch alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Gedenkfeier zur Pogromnacht ein. Diese wird ein Symbol der Einheit, des Friedens und der Solidarität sein.

Zum Totengedenken versammeln sich die Teilnehmenden am Sonntag, 08. November 2026 um 12.00 Uhr auf dem städtischen Friedhof in Hochneukirch, An der Turnhalle.  Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Jüchen gestalten die Gedenkfeier mit. Im Anschluss findet in der evangelischen Kirche in Hochneukirch eine Feier in gottesdienstlichem Rahmen statt.

Mit der Pogromnacht im Jahre 1938 erreichte die Verfolgung der Juden durch das NS-Regime einen ersten schrecklichen Höhepunkt. Auch die Hochneukircher Synagoge wurde zerstört und jüdische Bürger aus dem Gebiet der heutigen Stadt Jüchen deportiert und umgebracht.

Diese Veranstaltung wird dazu dienen, die Erinnerung an die schrecklichen Ereignisse der Pogromnacht vom 09. November 1938 wachzuhalten und gleichzeitig die Bedeutung des interreligiösen Dialogs und der Verständigung zu betonen.

Gebete und Ansprachen der beiden Konfessionen werden bei der Gedenkfeier die Wichtigkeit des interreligiösen Dialogs hervorheben. Es wird gemeinsam ein Zeichen gegen Intoleranz, Hass und den in Deutschland wieder aufkommenden Antisemitismus gesetzt.

Nach der gottesdienstlichen Feier wird zu einem kleinen Imbiss im evangelischen Gemeindehaus eingeladen. Kirche und Gemeindehaus befinden sich auf der Bahnhofstraße 48 in Hochneukirch.