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Stadt Jüchen
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41363 Jüchen

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Telefax: 02165 915-1199

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Stefanie Fleer

Klimaschutzkonzept der Stadt Jüchen

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Sie decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab, von der Konzepterstellung bis hin zu investiven Maßnahmen. Von den Programmen und Projekten der Nationalen Klimaschutzinitiative profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen.

Viele Städte und Gemeinden haben den Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels als eine kommunale Aufgabe erkannt, um mit dazu beizutragen, Emissionen zu verringern, die zu einer Veränderung klimatischer Bedingungen führen. Klimaschutz und Klimaanpassung sind die beiden Bausteine dieser Thematik.

Die Stadt Jüchen will mit der Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes ein realistisches und umsetzbares Maßnahmenprogramm zum lokalen Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung entwickeln. Sie hat einen Antrag auf Gewährung einer Bundeszuwendung zur Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gestellt und einen entsprechenden Zuwendungsbescheid am 30.09.2013, Förderkennzeichen 03KS6148, erhalten. In Kürze soll ein kompetentes Ingenieur- und Beratungsbüro ausgewählt und mit der Erarbeitung des Konzeptes beauftragt werden. Das Gesamtkonzept soll bis zum 30. September 2014 vorliegen.

Im Rahmen des Projekts sollen sinnvolle Maßnahmen entwickelt und koordiniert werden, die kurz-, mittel- und langfristig den Primärendenergiebedarf der Stadt Jüchen senken und CO2-Emissionen einsparen. Grundsätzlich soll durch das Klimaschutzkonzept eine Entscheidungshilfe für zukünftige Planungen zu Aktivitäten rund um den Klimaschutz geschaffen werden. Durch das Klimaschutzkonzept erhält die Gemeinde genaue Kenntnisse über die derzeitigen und zukünftigen Energieflüsse und CO2-Ausstöße. Ziel ist es, unmittelbar nach Erstellung des Konzeptes verschiedene Maßnahmen zu realisieren. Das Klimaschutzkonzept stellt dar, wie eine regelmäßige Zielüberprüfung geleistet werden kann und enthält eine Strategie für die Öffentlichkeitsarbeit. Die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Jüchen umfasst folgende Arbeitschritte:

  1. Energie- und CO2-Bilanz 

Es erfolgt eine Analyse der bestehenden Energie- und Klimaschutzsituation zur Darstellung und Bewertung der lokalen Ausgangssituation (private Haushalte, Wirtschaft, öffentliche Einrichtungen, Verkehr). Alle klimarelevanten Bereiche werden hierbei identifiziert. Die Bilanz wird so aufgebaut, dass eine regelmäßige Aktualisierung einfach zu bewerkstelligen ist und somit die Basis für eine Erfolgskontrolle geschaffen wird.

  1. Potenzialanalyse

Für eine spätere Prioritätenbildung werden alle klimarelevanten Bereiche (kommunale Liegenschaften, Straßenbeleuchtung, private Haushalte, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen, Industrie, Verkehr, Abwasser und Abfall) berücksichtigt. Die Potenzialermittlung berücksichtigt kurz- und mittelfristig technisch und wirtschaftlich umsetzbare Maßnahmen, die die regionale Wertschöpfung verbessern. Betrachtet werden sowohl der kommunale als auch der private und kommerzielle Bereich. Das Gesamtpotenzial zur CO2-Einsparung der Gemeinde Jüchen wird als Grundlage für die Festlegung konkreter Einsparziele durch die Kommune errechnet.

  1. Akteursbeteiligung

Um später die im Klimaschutzkonzept dargestellten Maßnahmen erfolgreich umsetzen zu können, werden die verschiedenen Akteursgruppen der Gemeinde Jüchen mit in die Konzepterstellung eingebunden. Zu den einzubeziehenden Gruppen zählen insbesondere die Verwaltung, Kommunalpolitiker, Energieversorger, Investoren, örtliche Unternehmen, Handwerkerschaft, Landwirtschaft, Interessenverbände und Umweltverbände.

  1. Maßnahmenkatalog

Der Maßnahmenkatalog soll eine Übersicht über die wichtigsten bereits durchgeführten Klimaschutzmaßnahmen und deren Wirkungen sowie neue kurz- und mittelfristig möglichen Maßnahmen enthalten. Im Fokus stehen u.a. die kommunalen Liegenschaften, die stadträumliche Entwicklung, das Thema Verkehr und Mobilität, die Nutzung regenerativer Energien sowie eine Analyse der Risiken des Klimawandels als Grundlage für Klimaanpassungen.
 

  1.  Controllingkonzept

Um die Arbeitsprozesse hinsichtlich der zukünftigen Klimaschutzaktivitäten regelmäßig überprüfen und deren Erfolge messen zu können wird ein Controlling-System entwickelt. Dieses soll gewährleisten, dass der Zeitraum zur Erreichung der definierten Klimaschutzziele eingehalten wird, Schwierigkeiten bei der Umsetzung frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.    

  1. Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit

Es werden Vorschläge für die Öffentlichkeitsarbeit entwickelt, um die erarbeiteten Maßnahmen während ihrer Umsetzung bei der Bevölkerung bekannt zu machen. Da ein Großteil dieser Maßnahmen außerhalb des direkten Einflussbereichs der Gemeinde liegt, soll ein Netzwerk den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Akteuren möglichst langfristig fördern.

 

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sowie der Projektträger Jülich fördern die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes („KSI: Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes für die Gemeinde Jüchen“) unter dem Förderkennzeichen 03KS6148 im Zeitraum vom 01.10.2013 bis zum 30.09.2014.

Weitere Informationen zur Nationalen Klimaschutzinitiative sowie zu den Förderprogrammen und –projekten finden Sie unter:

 

NATIONALE KLIMASCHUTZINITIATIVE

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

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